BBZ Erbendorf  Bräugasse 29   92681 Erbendorf   Tel. 09682/1824-0   Fax: 09682/1824-18  E-Mail: info@bbz-erbendorf.de © Berufsbildungszentrum (BBZ) Erbendorf e.V. 2016

PRESSE

Vorstellung von Schülern aus

Tunesien

27.11.2017

Sie sind wissbegierig, fühlen sich von den Mitschülern angenommen und sie wollen nach ihrer Ausbildung in diesem Beruf weiterarbeiten. Die Rede ist von drei Tunesiern, die im Berufsbildungszentrum eine dreijährige Ausbildung zur Altenpflegefachkraft begonnen haben. Möglich wurde dies mit neuen Kooperationen. „Ich bin überzeugt, dass dies ein Schritt sein könnte, den Fachkräftemangel zu verringern.“ Das betonte Schulleiterin Hannelore Doleschal bei der Begrüßung. Mit dabei waren neben den Vertretern der Ausbildungsbetriebe, Irina Löffler-Ilinov vom gleichnamigen Seniorenheim in Altenstadt/Waldnaab sowie Eva-Maria Hasenfürter vom Sozialteam – BG für Senioren- und Pflegeeinrichtungen Steinwald, vor allem Bundestagsabgeordneten Albert Rupprecht, Bürgermeister Hans Donko und der Vorsitzende des Trägervereins des Berufsbildungszentrums, Johannes Reger. Möglich wurde dies aufgrund einer Kooperation mit einer Agentur aus München, die die Schüler vermittelt. Dabei betonte sie, dass es sich um keine Asylbewerber handelt. „Sie alle haben vom deutschen Konsulat in Tunesien für die dreijährige Ausbildung zur Altenpflegefachkraft an unserer Schule ein Ausbildungsvisum erhalten.“ Nach den Worten der Schulleiterin habe sich die drei bereits gut in der Schule sowie in ihren Ausbildungsbetrieben eingelebt. Auch das Unterbringungsproblem konnte schnell gelöst werden. „Einen Dank an dieser Stelle möchte ich dem Trägerverein und der Stadt Erbendorf für ihre Unterstützung aussprechen“, so Doleschal. „In der Klasse läuft es sehr gut mit ihnen“, bestätigte Klassenleiter Matthias Dumler Die Schulklasse stehe den neuen Schülern sehr positiv gegenüber. „Jeder von ihnen hat in der Klasse einen Paten, der ihn bei den Hausaufgaben und während des Unterrichts unterstützt.“ Die Sprache sei nach seiner Meinung kein Problem. „Sie sprechen und verstehen Deutsch sehr gut.“ Einzig was für die drei neuen Schüler gewöhnungsbedürftig sei, ist das Arbeitspensum und das frühe Aufstehen. Was die Tunesier gemeinsam haben: Sie haben alle in ihrem Heimatland Germanistik studiert. So war Samir Wafi, 36 Jahre, nach seinem Studium im Bereich Solar viel in Deutschland unterwegs. „Ich fühle mich hier sehr gut aufgenommen“, sagte Wafi. „Die Schüler und Schulleitung sind für uns immer da.“ Einzig die Klimaumstellung am Anfang war etwas schwierig. „Mittlerweile habe ich mich persönlich daran schon gewöhnt.“ Die 33-jährige Mariam Fezzani führte aus, dass es so etwas wie die Altenpflege in Tunesien nicht gebe. „Ein interessanter Ausbildungsberuf bei dem ich hoffe, ihn später in Deutschland auch ausüben zu dürfen.“ Anis Shali, 37 Jahre, wurde in Deutschland geboren und wuchs in Tunesien auf. Nach seinem Studium arbeitete er in der Prozessüberwachung bei einem Kabelhersteller. „Ich habe mir neue berufliche Perspektiven überlegt“, sagte er. Der Bereich der Pflege sei seiner Meinung nach zukunftsträchtig.  „Klar, der Anfang war schwierig, aber jetzt bin ich sehr zufrieden und die Ausbildung macht mir Spaß.“
© Berufsbildungszentrum (BBZ) Erbendorf e.V. 2016

PRESSE

Vorstellung von Schülern aus

Tunesien

27.11.2017

Sie sind wissbegierig, fühlen sich von den Mitschülern angenommen und sie wollen nach ihrer Ausbildung in diesem Beruf weiterarbeiten. Die Rede ist von drei Tunesiern, die im Berufsbildungszentrum eine dreijährige Ausbildung zur Altenpflegefachkraft begonnen haben. Möglich wurde dies mit neuen Kooperationen. „Ich bin überzeugt, dass dies ein Schritt sein könnte, den Fachkräftemangel zu verringern.“ Das betonte Schulleiterin Hannelore Doleschal bei der Begrüßung. Mit dabei waren neben den Vertretern der Ausbildungsbetriebe, Irina Löffler-Ilinov vom gleichnamigen Seniorenheim in Altenstadt/Waldnaab sowie Eva-Maria Hasenfürter vom Sozialteam – BG für Senioren- und Pflegeeinrichtungen Steinwald, vor allem Bundestagsabgeordneten Albert Rupprecht, Bürgermeister Hans Donko und der Vorsitzende des Trägervereins des Berufsbildungszentrums, Johannes Reger. Möglich wurde dies aufgrund einer Kooperation mit einer Agentur aus München, die die Schüler vermittelt. Dabei betonte sie, dass es sich um keine Asylbewerber handelt. „Sie alle haben vom deutschen Konsulat in Tunesien für die dreijährige Ausbildung zur Altenpflegefachkraft an unserer Schule ein Ausbildungsvisum erhalten.“ Nach den Worten der Schulleiterin habe sich die drei bereits gut in der Schule sowie in ihren Ausbildungsbetrieben eingelebt. Auch das Unterbringungsproblem konnte schnell gelöst werden. „Einen Dank an dieser Stelle möchte ich dem Trägerverein und der Stadt Erbendorf für ihre Unterstützung aussprechen“, so Doleschal. „In der Klasse läuft es sehr gut mit ihnen“, bestätigte Klassenleiter Matthias Dumler Die Schulklasse stehe den neuen Schülern sehr positiv gegenüber. „Jeder von ihnen hat in der Klasse einen Paten, der ihn bei den Hausaufgaben und während des Unterrichts unterstützt.“ Die Sprache sei nach seiner Meinung kein Problem. „Sie sprechen und verstehen Deutsch sehr gut.“ Einzig was für die drei neuen Schüler gewöhnungsbedürftig sei, ist das Arbeitspensum und das frühe Aufstehen. Was die Tunesier gemeinsam haben: Sie haben alle in ihrem Heimatland Germanistik studiert. So war Samir Wafi, 36 Jahre, nach seinem Studium im Bereich Solar viel in Deutschland unterwegs. „Ich fühle mich hier sehr gut aufgenommen“, sagte Wafi. „Die Schüler und Schulleitung sind für uns immer da.“ Einzig die Klimaumstellung am Anfang war etwas schwierig. „Mittlerweile habe ich mich persönlich daran schon gewöhnt.“ Die 33-jährige Mariam Fezzani führte aus, dass es so etwas wie die Altenpflege in Tunesien nicht gebe. „Ein interessanter Ausbildungsberuf bei dem ich hoffe, ihn später in Deutschland auch ausüben zu dürfen.“ Anis Shali, 37 Jahre, wurde in Deutschland geboren und wuchs in Tunesien auf. Nach seinem Studium arbeitete er in der Prozessüberwachung bei einem Kabelhersteller. „Ich habe mir neue berufliche Perspektiven überlegt“, sagte er. Der Bereich der Pflege sei seiner Meinung nach zukunftsträchtig.  „Klar, der Anfang war schwierig, aber jetzt bin ich sehr zufrieden und die Ausbildung macht mir Spaß.“