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PRESSE

Staatssekretär im BBZ

05.05.2017

Der Staatssekretär im bayerischen Ministerium für Arbeit und Soziales, Johannes Hintersberger, besuchte das BBZ und sprach mit den Verantwortlichen über die Entwicklung der Einrichtung und über neue Ausbildungsmodelle. Trägervereinsvorsitzender Johannes Reger hieß den Staatssekretär Johannes Hintersberger zusammen mit Bundestagsabgeordneten Albert Rupprecht und Landtagsabgeordneten Tobias Reiß im Berufsbildungszentrum willkommen. Bei der Gesprächsrunde dabei waren neben Schulleiterin Hannelore Doleschal auch Bürgermeister Hans Donko, der stellvertretende Landrat Dr. Alfred Scheidler sowie einige Lehrkräfte. Reger sprach die Diskussion um die Generalistische Ausbildung von Altenpfleger und Krankenpfleger an, die sich aber etwas entschärft habe. Dennoch sei dadurch auch das Konzept des Berufsbildungszentrums betroffen. Nicht zuletzt nannte Reger mahnte aber sogenannte “Pseudo-Ausbildungen” an, die derzeit die Runde mache. „Es geht darum, mit den Trägern vor Ort zu sprechen und ihre Anliegen und Sorgen mitzubekommen“, betonte Staatssekretär Johannes Hintersberger. „Denn gerade Pflegeberufe sind heute ein Riesenthema.“ In diesem Bereich gebe es einen sehr großen Bedarf, besonders im Hinblick auf die demografische Entwicklung. Schulleiterin Hannelore Doleschal die Qualität und das Wissen eines Altenpflegers in Gefahr durch die derzeitigen von vielen angebotenen 8-Wochen-Kurse in Gefahr. Hintersberger sicherte ihr zu, wegen den Kurzpflegeausbildungen mit dem zuständigen Minister in München sprechen.  Bürgermeister Hans Donko regte an, die Ausbildungen in der Altenpflege wieder schulisch, nur mit Praktikas, durchzuführen. „Das heißt im Klartext, dass sich Interessierte ohne Ausbildungsvertrag an der Schule einschreiben können“, so Donko. So könnten mehr Schüler generiert werden und für die Einrichtung bedeutet dieses System eine Kostenersparnis. Mit Donkos Lösung würde es auch gerechter im Wettbewerb zwischen den Pflegeeinrichtungen zugehen. „Heute ist es so, dass die Häuser, die nicht ausbilden, günstiger weg kommen als die, die Altenpfleger ausbilden“, so der Bürgermeister. Denn die Ausbildungskosten werden auf die Heimbewohner umgelegt. Hintersberger nahm diese Anregung zur Kenntnis, machte aber deutlich, dass der Praxisbezug der Altenpflegeschüler unbedingt erhalten bleiben müsse. Zur Heilerziehungspfleger-Ausbildung unterbreitete Doleschal dem Staatssekretär den Vorschlag, die Zugangsvoraussetzungen dahingehend zu ändern, vom zweijährigen Praxisbezug etwas Abstand zu nehmen. „Wenn man die Ausbildungen und Berufstätigkeiten zusammenzählt, wäre ein Heilerziehungspfleger erst nach fünf Jahren fertig. „Hier wäre eine gesetzliche Änderung angebracht“, so Doeschal. Nicht zuletzt stellte die Schulleiterin dem Gast ein neues Ausbildungsmodell vor, bei dem die Altenpflege- und Heilerziehungspflege als ein Ausbildungsgang kombiniert sei. „Dieses Modell hat Zukunft“, so Doleschal.   
© Berufsbildungszentrum (BBZ) Erbendorf e.V. 2016

PRESSE

Staatssekretär besucht

Berufsbildungszentrum

05.05.2017

Der Staatssekretär im bayerischen Ministerium für Arbeit und Soziales, Johannes Hintersberger, besuchte das BBZ und sprach mit den Verantwortlichen über die Entwicklung der Einrichtung und über neue Ausbildungsmodelle. Trägervereinsvorsitzender Johannes Reger hieß den Staatssekretär Johannes Hintersberger zusammen mit Bundestagsabgeordneten Albert Rupprecht und Landtagsabgeordneten Tobias Reiß im Berufsbildungszentrum willkommen. Bei der Gesprächsrunde dabei waren neben Schulleiterin Hannelore Doleschal auch Bürgermeister Hans Donko, der stellvertretende Landrat Dr. Alfred Scheidler sowie einige Lehrkräfte. Reger sprach die Diskussion um die Generalistische Ausbildung von Altenpfleger und Krankenpfleger an, die sich aber etwas entschärft habe. Dennoch sei dadurch auch das Konzept des Berufsbildungszentrums betroffen. Nicht zuletzt nannte Reger mahnte aber sogenannte “Pseudo-Ausbildungen” an, die derzeit die Runde mache. „Es geht darum, mit den Trägern vor Ort zu sprechen und ihre Anliegen und Sorgen mitzubekommen“, betonte Staatssekretär Johannes Hintersberger. „Denn gerade Pflegeberufe sind heute ein Riesenthema.“ In diesem Bereich gebe es einen sehr großen Bedarf, besonders im Hinblick auf die demografische Entwicklung. Schulleiterin Hannelore Doleschal die Qualität und das Wissen eines Altenpflegers in Gefahr durch die derzeitigen von vielen angebotenen 8-Wochen-Kurse in Gefahr. Hintersberger sicherte ihr zu, wegen den Kurzpflegeausbildungen mit dem zuständigen Minister in München sprechen.  Bürgermeister Hans Donko regte an, die Ausbildungen in der Altenpflege wieder schulisch, nur mit Praktikas, durchzuführen. „Das heißt im Klartext, dass sich Interessierte ohne Ausbildungsvertrag an der Schule einschreiben können“, so Donko. So könnten mehr Schüler generiert werden und für die Einrichtung bedeutet dieses System eine Kostenersparnis. Mit Donkos Lösung würde es auch gerechter im Wettbewerb zwischen den Pflegeeinrichtungen zugehen. „Heute ist es so, dass die Häuser, die nicht ausbilden, günstiger weg kommen als die, die Altenpfleger ausbilden“, so der Bürgermeister. Denn die Ausbildungskosten werden auf die Heimbewohner umgelegt. Hintersberger nahm diese Anregung zur Kenntnis, machte aber deutlich, dass der Praxisbezug der Altenpflegeschüler unbedingt erhalten bleiben müsse. Zur Heilerziehungspfleger-Ausbildung unterbreitete Doleschal dem Staatssekretär den Vorschlag, die Zugangsvoraussetzungen dahingehend zu ändern, vom zweijährigen Praxisbezug etwas Abstand zu nehmen. „Wenn man die Ausbildungen und Berufstätigkeiten zusammenzählt, wäre ein Heilerziehungspfleger erst nach fünf Jahren fertig. „Hier wäre eine gesetzliche Änderung angebracht“, so Doeschal. Nicht zuletzt stellte die Schulleiterin dem Gast ein neues Ausbildungsmodell vor, bei dem die Altenpflege- und Heilerziehungspflege als ein Ausbildungsgang kombiniert sei. „Dieses Modell hat Zukunft“, so Doleschal.